Sarahsein: Von Plänen und Vorsätzen

 Immer wenn sich das Jahr dem Ende zu neigt, werde ich sentimental. Ich denke über all meine Pläne, die ich für das Jahr hatte, nach, sehe, was ich geschafft habe und was nicht, wo Träume zerplatzt sind und wo ich Chancen nicht ergriffen oder verpasst habe. Ich bin ein Mensch, der 1000 Ideen hat, aber meistens zu wenig Ausdauer besitzt um sie tatsächlich durchzuführen, dran zu bleiben oder manchmal sogar um sie zu starten.
Genaus diesem Grund schaue ich Ende des Jahres oftmals etwas wehmütig zurück, bin enttäuscht von mir selbst, nehme mir vor nächstes Jahr alles anders zu machen, obwohl ich weiß, dass ich auch diesen Vorsatz eher nicht durchhalten werde.

Wenn ich so auf 2015 zurück blicke, dann fühle ich etwas Sentimentalität, aber nicht weil ich meine Ziele nicht erreicht habe, sondern einfach weil das Jahr und die erste Zeit mit unserem Sohn zu schnell vergangen sind. Für dieses Jahr hatte ich nämlich keine Vorsätze und keine Ziele,  außer das Ziel Mutter zu sein gut zu machen.

Gut lässt sich natürlich weit definieren; für mich ist es, für mein Kind dazu sein, es zu lieben, aber gleichzeitig nicht zu vergessen wer ich bin.  Das hat natürlich eine ganze Weile gedauert, doch mittlerweile denke ich, dass es so wie es momentan läuft, gut für uns alle ist.

Die letzten zehn Monate waren die turbulentes, aufregendsten, wundervollsten und anstrengendsten meines Lebens, vielleicht habe ich sie zu wenig genossen. Wahrscheinlich werde ich in ein paar Jahren auch sagen, dass man die erste Zeit mit Baby zu wenig genießt, und sie viel zu schnell vergeht. Doch so ist das Leben und das ist in Ordnung.

Nun stehen wir wieder am Ende des Jahres und ich freue mich schon auf ein neues Jahr auf 2016.

2016, das Jahr in dem unser Sohn eins wird. 2016, das Jahr, in dem ich mich entscheiden möchte was ich mit meiner Zukunft machen möchte. 2016, dass Jahr, das bestimmt vieles für uns als Familie und für mich persönlich bereithält.

Ich habe entschieden mir für 2016 keine Vorsätze vorzunehmen, sondern Ziele zu setzen. Ziele die ich im Gegensatz zu Vorsätzen nicht durchhalten muss, sondern so formulieren kann, dass auch ich sie erreichen und schaffen kann. Was genau diese Ziele sind,  werde ich euch in einem nächsten Post erzählen.

Wie geht es euch, wenn ihr auf das Jahr 2015 zurückblickt? Habt ihr das erreicht, was ihr wolltet? Habt Ihr eure Vorsätze eingehalten? Oder habt ihr alles auf euch zukommen lassen? Habt ihr das Jahr genossen?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s