WITL 2016: Sonntag

Es ist Sonntag und ich bin unglaublich froh, dass dieses Projekt für dieses Jahr vorbei ist. Bitte versteht mich nicht falsch, es hat mir Spaß gemacht, es ist sehr schön alle Fotos zu sehen und auch darüber zu schreiben, seinen Alltag zu reflektieren und all die schönen Erinnerungen zu haben, aber es ist auch einfach anstrengend.

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Samuels Frühstück nach einer schon wieder eine viel zu kurzen Nacht, immerhin wurde ich heute mit Küsschen und Umarmungen geweckt. Er ist ganz verrückt nach Joghurt, gerne pur oder mit Dinkelringen und Heidelbeeren. IMG_3562

Sonnenschein und Chaos. Überall Chaos, Samuel hat miese Laune, motzt und reißt alles, was er finden kann heraus. Im Schlafzimmer, in der Küche, im Klo, im Wohnzimmer und in der Küche.IMG_3576

Ich trage ihn eine Weile, doch das Motzen hört nicht auf. Ich spüle Geschirr, dass ich wenigstens etwas getan habe. Danach gehe ich duschen, Samuel macht solange noch Chaos im Badezimmer.IMG_3579

Es ist 10.00 Uhr und ich brauche einen Neustart. Frische Luft, Kaffee und drei Minuten für mich. Dann kann ich wieder kuscheln, lachen und das Chaos ertragen. Das Leben ist ziemlich gut, wir sehen es nur nicht immer.

Meine Eltern wollen mit Samuel ins Wildparadies und ich habe geplant in der Zeit aufzuräumen und zu basteln, als sich meine Mutter aber meldet, entscheide ich  mich spontan mitzugehen, um zu sehen, wie Samuel es erlebt, Fotos zu machen und rauszukommen. DSC_0275IMG_3596DSC_0314DSC_0323DSC_0339DSC_0362
Samuel traut sich zu füttern, zu streicheln und es ist wundervoll alles mit ihm zu erleben. Er freut sich über jedes Tier, begreift sehr schnell, was er ihnen zum Fressen geben darf und ist ganz aufgeregt. So aufgeregt, dass er schon nach kurzer Zeit einschläft. Wir laufen weiter, reden, streicheln, beobachten, trinken Kaffee und essen Muffins. Fast am Ende des Parkes weckt ich ihn auf, so dass er noch in den Streichelzoo kann. Ich bin froh, dass ich mal wieder über meinen Schatten gesprungen bin und mitgegangen bin. Manchmal muss ich mich selbst überzeugen, dass ich mehr wagen und mehr tun muss, auch wenn es nur so simple Dinge sind. Aufräumen kann man immer später. Basteln werde ich schon noch irgendwann können. Dinge mit Samuel zum ersten Mal erleben nicht. Für mich ist jedes seiner ersten Male auch ein erstes Mal. Ein zweites erstes Mal und bei jedem dieser zweiten ersten Male lohnt es sich dabei zu sein. Aber Auszeiten lohnen sich auch und sind wichtig. Ich muss nur ein gesundes Mittelmaß zwischen Erleben, Erholen, Entdecken und Entspannen finden.

Zu Hause räumen wir auf, staubsaugen und waschen Wäsche.

Heute schläft Samuel ziemlich schnell ein.

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